Uneinsichtiger Mitarbeiter - denke über Konsequenzen nach

Da versuche ich meinen Mitarbeitern gegenüber mehr als nur der Direktor, sondern auch Freund und Vertrauter zu sein, und wie wird es einem gedankt? Mit dem Hinweis darauf das mich das Privatleben des Betreffenden Mitarbeiters nichts anginge! Was für ein Unfug, natürlich habe ich als Arbeitgeber das Recht und auch die Pflicht auch mich in die privaten Belange meiner Mitarbeiter einzumischen. Man stelle sich nur vor einer aus der Belegschaft hat private Sorgen welche ihn daran hindern seine Aufgaben erwartungsgemäß zu erfüllen - das würde die wirtschaftliche Struktur meiner Firma schädigen und betrifft mich als Arbeitgeber dadurch direkt. Worum geht es?

Ich entdeckte am Samstag ja das sich einer meiner Mitarbeiter in einem Forum für Homosexuelle herumtreibt und dort auch recht aktiv am Geschehen teilnimmt. Ich bin ja ein liberal denkender Mensch und sage mir "In Ordnung, jeder muss für sich wissen was er da tut", aber die Liberalität hört auf wenn es eben um meine Firma geht! Ich unterbreitete dem Mann freundlich das es eine Gesellschaft gibt, welche es ermöglicht Homosexualität zu heilen und auch das ich bereit wäre die Kosten für eine derartige Behandlung zu übernehmen, da wurde der Mensch laut! Mich ginge es nichts an was er in seiner Freizeit machen würde und das es eine Frechheit ohne gleichen wäre das ich ihm im Netz hinterher schnüffeln würde und das meine persönliche Einstellung katastrophal und ich ein "Homophobes Arschloch" sei!

Ich finde das bedauerlich - da will man helfen und wie wird es einem gedankt? Nun, den Mitarbeiter möchte ich nicht unbedingt entlassen, was mir im ersten Zorn nahe lag, aber da ich niemanden wegen einer Krankheit entlassen möchte ... Allerdings ich denke schon darüber nach ihm andere Aufgabenbereiche zu zuweisen, in welchen er keine langwierigen geschäftliche Kontakte pflegen muss. Das geht ja auch gar nicht - was wenn der auf einmal anfängt den Kunden an den Hintern zu fassen, anfängt Schwulitäten von sich zu geben oder sogar in Frauenkleidern auftaucht? Oder wenn der sich mit dieser Schwulenkrankheit ansteckt? Was soll ich dem Kunden dann sagen??

Aber vielleicht kommt er ja doch noch zur Vernunft und wird das Angebot der APS in Anspruch nehmen und sich von seiner Homosexualität heilen lassen. Ich hoffe es für ihn, denn der Posten den ich derzeit für ihn vorsehe ist leider auch etwas schlechter bezahlt. Was allerdings auch logisch ist, denn kranke Mitarbeiter erbringen natürlich auch weniger Leistung. Aber; selber Schuld - wer so lernrenitent ist...

Ich werde mich jetzt zunächst auf meine Dachterrasse begeben und mich in der Sonne ein wenig entspannen. Nach diesem Streitgespräch welches mich ja zutiefst erschütterte sah ich mich nicht mehr in der Lage meine Arbeit weiter fortzusetzen und beauftragte meine Sekretärin damit die noch anstehenden Aufgaben zu erledigen - für mich ist der Arbeitstag heute gelaufen. Vielleicht werde ich nachher wieder ins Internetz gehen, aber im Moment fühle ich mich einfach zu ausgelaugt.

Herzlichst und ein wenig erschüttert, Ihr
Dr. Ulrich Noetlinger

10 Kommentare:

  David

Dienstag, Juni 23, 2009

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  Noetlinger - Die Zukunft gehört der CDU!

Dienstag, Juni 23, 2009

Aber ich bitte Sie, warum sollte ich Ihren Beitrag moderieren? Ich vertrete die Auffassung das jeder das Recht auf eine eigene Meinung hat - natürlich setzt eine eigene Meinung auch ein mindestmaß an Hintergrundwissen vorraus, was scheinbar nicht all zu verbreitet ist.

Den Vorwurf der braunen Argumentationsstrukturen kann ich nicht wirklich nachvollziehen, zumal es mir nur darum geht wirtschaftliche Strukturen zu stärken und brachliegendes Potential zu fördern.

Aber da ich Demokrat bin, schätze ich das Recht auf freie Meinungsäußerung hoch ein.

Herzlichst, Ihr
Dr. Ulrich Noetlinger

  David

Dienstag, Juni 23, 2009

Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
  Florian

Dienstag, Juni 23, 2009

David,
es erschreckt mich etwas, dass du Herrn Noetlinger noch nichts zu seiner Homophobie gesagt hast.

Findest du die Meinung dieses offensichtlich Geisteskranken zu Schwulen und Lesben etwa okay?

Gruß,
Florian

  David

Dienstag, Juni 23, 2009

Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
  Noetlinger - Die Zukunft gehört der CDU!

Dienstag, Juni 23, 2009

Oh weh, mein Enkel versicherte mir mehrfach das es ein harmloses Rennspiel sei, obwohl ja auch diese Spiele Kinder dazu verleiten könnten später mit ihren ersten Autos tödliche Rennen zu verstanstalten!

Polizisten und Zivilisten für Geld töten? Ich bin zutiefst betroffen und werde sehen das ich ihm das Spiel wieder entziehen werde.

Was die Homosexuellen betrifft, ich bin doch nicht Homophob, viel eher mache ich mir Sorgen um deren Seelenheil und zeige nur mögliche Wege auf die andere ersonnen haben.

Herzlichst, Ihr
Dr. Ulrich Noetlinger

  Florian

Dienstag, Juni 23, 2009

David,

zufällig habe ich deine Antwort noch in den Mails. Deine Zensur hier spricht natürlich Bände! :)

Es ist deinem Gott also ein Gräuel (schreibt man mit ä und e), dass ich in einer homosexuellen Beziehung (seit ich 17 bin! :D) lebe. Nun gut, dann ist das wohl ein anderer Gott, als der, von dem ich ausgehe, falls er denn existiert. Dieser Gott liebt alle Menschen. Warum hätte er diese sonst "schaffen" sollen? Um sich danach darüber aufzuregen, dass Menschen sich auch verlieben? (Auch ins gleiche Geschlecht..)

Komischen Gott hast du da, vielleicht etwas schizophren, mit einer gespaltenen Persönlichkeit. Aber gut, hier herrscht ja Religionsfreiheit, und da darf man natürlich auch an so einen bösen Gott glauben, wenn es denn Halt gibt. Solange man damit nicht anderen Leuten vorschreibt, wie sie zu leben haben, was du ja nicht tust. Deshalb bin ich dir trotzdem noch dankbar! :-)

Vielleicht denkst du mal darüber nach. Oder ich habe das falsch verstanden.

Gruß,
Florian

  Anonym

Dienstag, Juni 23, 2009

Es gibt auch Schwule in der CDU. Wenn die sexuelle Neigung wichtig für die politische Arbeit wäre, dann würde ich ich auch Namen nennen. Aber dein Mitarbeiter hat recht. Das ist Privatsache.

  Gerald

Mittwoch, Juni 24, 2009

Jetzt mal ganz im Ernst: Sind Sie ein linker Kabarettist, der so tut als wäre er ein in jeglicher Hinsicht konservativer weltfremder CDU-Wähler?
Wenn dies zutrifft, ist es ihnen gut gelungen. Ich habe herzlich gelacht. Dass es noch Menschen gibt, die denken Homosexualität wäre eine Krankheit....
Wenn Sie diesen Artikel hier und auch den Rest ihrer Äußerungen ernst meinen, dann ist das 1. einfach nur traurig und 2. sind Sie derjenige, der sich mal behandeln lassen sollte.

  Noetlinger - Die Zukunft gehört der CDU!

Mittwoch, Juni 24, 2009

Lieber Herr Gerald,

Wie kommen Sie nur auf die Idee das dies hier Satire sei? Ich möchte doch lediglich andere Menschen zur Politik begeistern und sie auf den richtigen Weg leiten. Das ist eine völlig ernsthafte Aufgabe, welche man eigentlich nicht hoch genug schätzen könnte. Aber Undank ist eben der Welten Lohn...

Allerdings, wenn es so wäre, dann wäre ich nicht Links, sondern Neutral.

An Herrn Anonym möchte ich folgendes Richten:

Es ist undenkbar das es Schwule in der CDU gibt! Das passt einfach nicht in eine christliche Partei! Aufgabe eines jeden guten Christenmenschen ist es um das Seelenheil seiner Mitmenschen zu streiten - auch innerhalb einer Partei und Homosexuelle sind nun einmal Sünder vor Gott und der Demokratie.

Herzlichst, Ihr
Dr. Ulrich Noetlinger