Ein neuer Mitarbeiter - Das Experiment

Heute ist wieder einmal ein Tag, an welchem ich zu Beginn nicht wusste ob ich wache oder träume! Da steht doch glatt ein Neger im Büro und bewirbt sich um eine Anstellung als Berater! Das war ein Gespräch bei welchem ich mich natürlich selber um den Bewerber kümmern wollte. Ich musste schon staunen als der mir Universitätsabschlüsse aus München unter die Nase hielt die natürlich, es kann gar nicht anders sein, gefälscht waren. Sitzt da keck vor mir, eine Reihe weißer Zähne, bei deren Anblick ich unwillkürlich an die Geschichten über Kannibalismus in Afrika denken musste, die mich aus einer dunklen Maße mit zwei rot leuchtenden Augen heraus angrinsen und hält mit seine Unterlagen entgegen! Ich gebe zu, der deutschen Sprache war er ja schon mächtig, aber den Doktor in BWL in Germanistik kaufe ich ihm einfach nicht ab - vermutlich ist er nicht einmal Christ und betet zu irgendwelchen Voodoo-Göttern oder tanzt nachts nackt auf dem Friedhof um geschlachtete Ziegen und andere Dinge! Würde ja auch in der Dunkelheit nicht auffallen, so schwarz wie der ist...

Aber da ich als guter Christenmensch die Notwendigkeit erkannt habe auch den Randgruppen und Exoten eine Chance zu geben, habe ich ihn übernommen - es ist ja auch eine Marketingfrage: Gleichberechtigung ist gerade groß in Mode, da ist so ein Alibineger schon ein positives Zeichen für meine Kundschaft! Zwar wird er nicht als Berater arbeiten, aber er kann jetzt den Müll raus bringen und die, in meinem Vorschlag zum sinnvollen Nutzen Arbeitsloser genannten, einfachen Aufgaben übernehmen. Ich habe meine Sekretärin natürlich angewiesen ein Auge auf den Burschen zu werfen. Nicht vorstellbar was das für eine Katastrophe wäre wenn er anfangen würde in meinem Betrieb mit Drogen zu dealen, nackt durch die Büros zu turnen, oder was noch schlimmer wäre, wenn seine kannibalistischen Neigungen durchbrechen würden und er beginnen würde die Mitarbeiter oder gar die Kunden als Mittagessen zu betrachten!

Da muss man schon vorsichtig sein, man hört ja viele schlimme Sachen!

Aber mal sehen, vielleicht beweist er ja wirklich Köpfchen? In diesem Falle würde ich ihn natürlich befördern und dafür Sorge tragen das er dann auch Kaffee machen oder einige Einkäufe erledigen könnte. Der Name ist leider schwer auszusprechen, aber in Erinnerung an mein Lieblingsbuch aus meiner Jugend - Onkel Tom's Hütte - nenne ich ihn einfach "Tom". Er schaut zwar dann etwas befremdlich, aber er wird sich daran gewöhnen. Auch sein Humor muss sich noch an unseren deutschen Sinn für Fröhlichkeit und Spaß anpassen. Als ich ihn frage ob er auch mit der Amistad eingereist sei, lachte er nicht, sondern schaute nur etwas säuerlich aus der Wäsche. Vielleicht werde ich ihn sogar davon überzeugen können seine heidnischen Götter aufzugeben und zum Christentum zu konvertieren...

Ich bin gespannt wie sich das Ganze weiterentwickeln wird und werde selbstverständlich weiter darüber berichten.

Herzlichst, Ihr
Dr. Ulrich Noetlinger

5 Kommentare:

  David

Mittwoch, Juni 24, 2009

Satire hin oder her, ich wäre etwas vorsichtiger...Mansche äußerungen gehen einmal mehr als fast strafbar durch.

  Anonym

Mittwoch, Juni 24, 2009

was für ein krankes und rassistisches misstück

ich geh jetzt kotzen

  Noetlinger - Die Zukunft gehört der CDU!

Mittwoch, Juni 24, 2009

Ich wäre ein TOR, wenn ich etwas unüberlegtes machen würde! Doch dennoch danke für den sicherlich gut gemeinten Ratschlag, David. ;)

Lieber Anonym

Miststück ist, wie Sie treffend geschrieben haben, eine Bezeichnung für eine Miss! Für Herren gibt es ähnliche Farbenfrohe Bedeutungen und für Ihre Magenbeschwerden gibt es Tropfen. Fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker...

Herzlichst, Ihr
Dr. Ulrich Noetlinger

  Anonym

Freitag, Juni 26, 2009

Lieber David,
was heisst hier Satire? Ich glaub Du bist hier falsch. Mario Barth und Oliver Pocher, das ist Satire...
Wir schreiben hier vom wahren Leben!
Dersu Usala

  Noetlinger - Die Zukunft gehört der CDU!

Samstag, Juni 27, 2009

Ganz genau, werter Dersu Usala!

Ich danke Ihnen für diese mahnenden Worte welchen den Ernst der hier behandelten Thematik aufzeigen... :)

Herzlichst, Ihr
Dr. Ulrich Noetlinger